Recall-Aktionen konfigurieren

32Guards Recall bietet drei Aktionen, die auf nachträglich als bösartig erkannte E-Mails angewendet werden können. Im folgenden Beispiel sehen Sie die Konfiguration unter den Standardeinstellungen für Benutzer. Sofern keine benutzer- oder gruppenspezifischen Einstellungen definiert wurden, gelten diese Einstellungen für alle Benutzer. Siehe Standardeinstellungen für Benutzer konfigurieren.

Warnmeldungen per E-Mail senden

Aktivieren Sie Warnmeldungen per E-Mail senden, um über ausgeführte Recall-Vorgänge informiert zu werden.

Postfach-Adresse

Geben Sie eine oder mehrere Empfängeradressen an.

Typische Empfänger

  • Administratoren

  • Security-Teams

  • Helpdesk-Mitarbeiter

  • Incident-Response-Teams

Die Empfänger erhalten eine Benachrichtigung, sobald eine Recall-Aktion durchgeführt wurde.

E-Mail-Inhalt durch Warnmeldung ersetzen

Aktivieren Sie Ersetze den E-Mail-Inhalt im Benutzerpostfach durch eine Warnmeldung, um den ursprünglichen Inhalt der Nachricht zu entfernen. Anstelle des ursprünglichen Inhalts wird eine Hinweisnachricht im Postfach angezeigt.

Warnmeldung

Über das Feld Warnmeldung definieren Sie den Text, der dem Benutzer angezeigt wird.

Beispiel:

Diese Nachricht wurde aufgrund einer nachträglich erkannten Bedrohung entfernt.

Ursprüngliche E-Mail im Clearing-Postfach aufbewahren

Aktivieren Sie Behalte die ursprüngliche E-Mail als passwortgeschütztes ZIP-Archiv in einem Clearing-Postfach, wenn die Nachricht für spätere Analysen erhalten bleiben soll.

Die ursprüngliche Nachricht wird

  • aus dem Benutzerpostfach entfernt,

  • als ZIP-Datei archiviert,

  • mit einem Passwort geschützt und

  • an das definierte Clearing-Postfach übertragen.

Postfachadresse

Adresse des Clearing-Postfachs.

Für dieses Postfach empfiehlt sich ein dediziertes Analyse- oder Security-Postfach.

Archivpasswort

Passwort zum Schutz der erzeugten ZIP-Dateien.